Welche Angaben muss ein Arbeitsvertrag nach dem Nachweisgesetz enthalten?
Riskant – die Klausel benachteiligt Sie und sollte angefochten werden.
§ 2 NachwG (Fassung ab 01.08.2022) verpflichtet den Arbeitgeber, die wesentlichen Arbeitsbedingungen schriftlich niederzulegen — innerhalb gestaffelter Fristen (für die Kernpunkte am ersten Arbeitstag, weitere Angaben innerhalb sieben Tagen bzw. eines Monats). Fehlende Angaben begründen Schadensersatzansprüche und können mit Bußgeld bis EUR 2.000 sanktioniert werden (§ 4 NachwG). Der Vertrag bleibt wirksam, aber die fehlenden Angaben gelten zu Lasten des Arbeitgebers.
Was Sie tun können
Verlangen Sie schriftlich die fehlenden Angaben (Bruttogehalt, Arbeitszeit, Urlaubsdauer, Kündigungsverfahren). Bei Verweigerung können Sie das Arbeitsgericht anrufen — bei fehlenden Pflichtangaben gelten Tatsachenbehauptungen zu Ihren Gunsten.
Das Gesetz dahinter
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Gesamten Vertrag prüfenVerwandte Fragen
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